Das Grundgerüst einer Gewaltfreien Kommunikation in 4 Minuten

Certified trainer Kathleen Macferran explains the basics of nonviolent communication (Marshall Rosenberg) at the Slovenian international training of nonviolent communication (SIT) – auf englisch

In diesem kurzen Clip stellt Kathleen Macferran die grundlegenden ‚Sphären‘ der GFK dar. Mir gefällt es gut, wie sie in dieser Knappheit eine Orientierung über das Weite Feld der GFK gibt.

  1. Die Unterscheidung zwischen:
    1. Haltung/Wesen der GFK
    2. Form/Methode der GFK
  2. Das Bewusstsein – Das Herzstück: Die Erkenntnis, dass wir voneinander abhängig sind, dass unsere Leben ineinandergreifen und verflochten sind. Aus diesem Verständnis heraus kann ich nicht vollständig meine Bedürfnisse erfüllen, wenn deine auf der Strecke bleiben und umgekehrt. Im Zustand der Verbindung geben und empfangen wir mit Freude und teilen unsere Macht. Wenn wir dem nahekommen wollen können wir auf folgende Punkte schauen:
    1. Ist die Sprache, die wir nutzen in Übereinstimmung mit dem oben beschriebenen Bewusstsein?
    2. Wie sieht mein Denken aus? Wie begegne ich der Welt? Ist es ebenso in Übereinstimmung mit dem GFK-Bewusstsein?
    3. Wie kommuniziere ich nonverbal?
    4. Wie setze ich Macht ein?
  3. Als Hilfe, um in dieses Bewusstsein zu finden, hat Marshall die Struktur der GFK geschaffen. Die Methode kann als innere Orientierungshilfe genutzt werden, um mich den Dingen zuzuwenden, die für mich bedeutsam sind – dabei kann es sehr hilfreich sein, die folgenden Schlüsselunterscheidungen ins Bewusstsein zu rufen:
    1. Beobachtung – Bewertungen
    2. Gefühle – Gedanken
    3. Bedürfnisse – Strategien
    4. Bitten – Forderungen
  4. Es gibt drei Richtungen in die ich meine Aufmerksamkeit lenken kann:
    1. Selbstempathie – Welche Prozesse laufen in mir ab? Was denke ich? Was brauche ich? Wie geht es mir?
    2. Selbstausdruck: Ich spreche aus, was mir wichtig ist – was ich beobachtet habe, wie ich mich fühle, was mir wichtig ist und um was ich bitte.
    3. Empathisches Zuhören: Ich versuche zu hören was du beobachtet hast, wie du dich fühlst, was dir wichtig ist und um was du bittest – egal wie ’schön‘ oder ‚unschön‘ du dich dabei ausdrückst.

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